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Bund fördert

E-Lastenfahrräder und E-Lastenfahrradanhänger

3. Februar 2021 - Berlin

Pols MdB: „Bund fördert E-Lastenfahrräder und E-Lastenfahrradanhänger“

 

Berlin Eines der wichtigsten und ehrgeizigsten Projekte der Bundesregierung ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Diese sollen in Deutschland bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden. Langfristig, das heißt bis zum Jahr 2050, ist die Treibhausgasneutralität das Ziel.

Einen Beitrag zur Erreichung dieser Klimaschutzziele soll der Einsatz von Lastenfahrrädern im Bereich des gewerblichen Verkehrs in der Industrie und in Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie in Kommunen leisten. „Deswegen hat der Bund nun beschlossen, die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern, also Lastenpedelecs, und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung, sogenannte E-Lastenfahrradanhänger, für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und im kommunalen Bereich zu fördern“, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols.

Das Ziel dieser Richtlinie ist die Umsetzung von verkehrsbedingten Klimaschutzpotenzialen in Wirtschaft und Kommunen, um jährliche, zusätzliche Einsparungen in Höhe von mindestens 22.500 Tonnen CO2-Äquivalent (brutto, Baseline-bereinigt, über die Wirkdauer) zu erreichen sowie den Fördermitteleinsatz pro vermiedener Tonne CO2-Äquivalent auf 200 Euro pro Tonne (brutto, Baseline-bereinigt) zu begrenzen.

„Anträge können von privaten Unternehmen, Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, Kommunen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts wie Hochschulen sowie rechtsfähigen Vereinen und Verbänden gestellt werden“, erklärt Pols.

Förderfähig seien dabei E-Lastenfahrräder sowie E-Lastenfahrradanhänger, die serienmäßig und fabrikneu sind, jeweils eine Nutzlast von mindestens 120 kg und Transportmöglichkeiten aufweisen, die unlösbar mit dem Fahrrad verbunden sind und mehr Volumen aufnehmen können als ein herkömmliches Fahrrad. Nicht förderfähig ist hingegen die Anschaffung von Lastenpedelecs und E-Lastenfahrradanhängern, die für den Personentransport konzipiert sind (zum Beispiel Rikschas) oder die für private Zwecke (etwa für Einkäufe und Arbeitswege) angeschafft werden sollen.

„Der Antragsteller bekommt bei einer entsprechenden Anschaffung 25 Prozent der Ausgaben, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenfahrrad bzw. Lastenfahrradanhänger mit E-Antrieb vom Bund“, so Eckhard Pols, der die Initiative begrüßt. „Der verstärkte Einsatz von E-Lastenfahrrädern hat nicht nur positive Effekte auf die CO2-Bilanz, sondern insbesondere in urbanen und suburbanen Bereichen entstehen weitere verkehrsgekoppelte Nachhaltigkeitsvorteile wie eine Feinstaub- und Stickoxidminderung und die Reduzierung der Lärmemissionen.“

Weitere Informationen finden sich unter https://foerderportal.bund.de/easy/, das Programm tritt ab 1. März dieses Jahres in Kraft.

 

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