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Bundesministerin Julia Klöckner besucht Wasserspeicher

12. Mai 2021 - Berlin/Oetzen

MdB Pols: „Landwirtschaft kann Grundwasserschutz“ – Bundesministerin Julia Klöckner besucht Wasserspeicher

Berlin/Oetzen Die immer niederschlagsärmeren Sommer stellen nicht nur die Landwirtschaft vor große Herausforderungen, die sich diesen aber mit innovativen Ideen stellt. Gemeinsam mit dem Bauernverbandsvorsitzenden Nordostniedersachsen (BVNON) Thorsten Riggert hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Lüchow-Dannenberg und Lüneburg Eckhard Pols die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner deswegen zu einer Besichtigung des Wasserspeichers Stöcken eingeladen, der mit seinem Fassungsvermögen von rund 750.000 Kubikmeter die regionale Landwirtschaft mit Wasser für die Anbauperioden beliefert.

Mit dabei waren auch der örtliche Bundestagsabgeordnete Henning Otte und die Bundestagsabgeordnete aus Gifhorn/Peine, Ingrid Pahlmann MdB und weitere Interessenten aus der Land- und Wasserwirtschaft.

BVNON-Geschäftsführer Johannes Heuer und Bewässerungsverbandsvorsteher Norbert Hillmer und -geschäftsführer Ulrich Ostermann erläuterten dabei zunächst das Wassermanagement.

Bundesministerin Julia Klöckner begrüßte das umgesetzte ressourcenschonende Managementsystem und erklärte dazu: „Die vergangenen 20 Jahre zählen zu den heißesten und trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - mit spürbaren Folgen auch für die Land- und Forstwirtschaft. So sind etwa die Wasserspeicher unserer Böden trotz eines schneereichen Winters weiterhin nicht aufgefüllt. Umso mehr rücken innovative und effiziente Bewässerungssysteme wie hier in Oetzen in den Fokus. Denn eine regionale Wasserversorgung kann für die Landwirtschaft ein zentraler Baustein sein, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Solche Lösungen haben wir daher auch förderfähig gemacht, wir unterstützen sie aktiv.“ Auch Eckhard Pols zeigte sich beeindruckt von den technischen Möglichkeiten und fasst es knapp zusammen: „Landwirtschaft kann Grundwasserschutz!“

In Stöcken werden die umliegenden Ackerflächen dementsprechend nicht mit Grundwasser beregnet. Stattdessen wird Wasser aus Produktionsabläufen, wie es beispielweise dort vor Ort in der Zuckerrübenverarbeitung anfällt – nicht einfach abgeleitet, sondern gesammelt und für die Feldberegnung genutzt. „Dies ist ein wesentlicher Teil des Grundwasserschutzes und wird durch die Nutzung intelligenter Bewässerungstechnik anstelle der bisher üblicherweise genutzten Beregnungskanonen noch ergänzt“, erklärte MdB Pols.

Durch eine Nachrüstung sind die vorhandenen Beregnungsmaschinen detaillierter per GPS steuerbar. Einen Eindruck konnten sich die anwesenden Bundestagsabgeordneten gemeinsam mit der Ministerin und den weiteren Gästen zudem von den intelligenten Bewässerungsmaschinen der nächsten Generation machen, die quasi punktgenau die richtige Wassermenge an die jeweilige Pflanze bringen. Insbesondere der Einsatz bodennah, an Auslegern angebrachter Bewässerungsdüsen führt zur Einsparung von Energie und Wassermengen. Entwicklung und Bau dieser neuartigen Beregnungseinrichtungen erfolgt überwiegend regional in einer Lüneburger Firma.

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