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Dürrehilfeprogramm startet

12. Oktober 2018 - Lüneburg/Lüchow

12. Oktober 2018

„Ein wichtiger Schritt für unsere Landwirte“

Eckhard Pols MdB und Uwe Dorendorf MdL erfreut über Start des Bund-Länder-Dürrehilfeprogramms

Lüneburg/Lüchow Trockenheit machte land- und forstwirtschaftlichen Betrieben in weiten Teilen Deutschlands zu schaffen. Da es sich bei der diesjährigen Trockenheit um ein Ereignis nationalen Ausmaßes handelt, beteiligt sich der Bund an Hilfsprogrammen der Länder, um landwirtschaftlichen Betrieben zu helfen, die durch die Dürre in existenzielle Not geraten sind. Am vergangenen Donnerstag (04.10.18) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nun eine Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, auf deren Grundlage das Bund-Länder-Dürrehilfeprogramm starten kann. Der Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols und der Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorf begrüßen diesen Schritt. „Das Programm ist wichtig für unsere Landwirte. Viele von ihnen sind durch den trockenen Sommer in ihrer Existenz bedroht, insofern ist es richtig, dass Bund und Länder hier tätig werden”, so die beiden CDU-Politiker.

Insgesamt stehen Gelder in Höhe von bis zu 340 Millionen Euro zur Verfügung, von denen der Bund allein 170 Millionen Euro aufbringt. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geht für Niedersachsen von einem bei den Landwirten durch die Dürre verursachten Schaden in Höhe von rund 80 Millionen Euro aus, von denen im Rahmen einer Ko-Finanzierung durch Bund und Land 40 Millionen Euro ausgeglichen werden sollen. Dabei werden sich die Hilfen für den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb zwischen 2.500 Euro und 500.000 Euro bewegen, die an mehrere Kriterien geknüpft sind. Die Antragstellung für die Dürrehilfen soll ab Anfang November über die Landwirtschaftskammer möglich sein, die in dieser Angelegenheit auch die Landwirte beraten soll. Der Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorf, der auch im Ausschuss für Landwirtschaft sitzt: „Hier wurde besonders auf Gerechtigkeit geachtet. Maßstäbe wie ein hohes Privatvermögen oder die Existenzgefährdung des jeweiligen Betriebes werden berücksichtigt.“

„Ich finde es entgegen aller Kritik richtig, dass wir als Bund Finanzmittel zur Verfügung stellen. Wir alle brauchen und wollen die Produkte unserer Landwirtschaft. Wir können die Landwirte mit den Folgen des Klimawandels nicht allein lassen, und letztlich kommen die Finanzhilfen dann auch wieder dem Endverbraucher zugute“, so Pols. Dorendorf macht darüber hinaus aber klar, dass Hilfen dieser Art für Landwirte nicht zur Regel werden dürfen. „Der Sommer hat die Landwirte unerwartet und mit voller Wucht getroffen. Deswegen ist die diesjährige Unterstützung gerechtfertigt.“

Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken und Höfe zukunftsfest zu machen, müssten sich die Landwirte unter anderem mit Innovationen bei der Beregnung auf den Klimawandel einstellen. „Die Landwirte liegen der CDU sehr am Herzen, wir werden sie bei diesem Prozess tatkräftig unterstützen“, so die beiden Politiker abschließend.

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