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Förderung der Bleckeder Kleinbahn

1. November 2018 - Berlin

 

1.11.2018

Pols MdB: „Bundesverkehrsministerium bereit zu Förderung der Bleckeder Kleinbahn“

 

Berlin Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ist zur Förderung der Bleckeder Kleinbahn bereit, die als Teil einer Reaktivierung der Bahnstrecke Lüneburg – Bleckede ältere Dieseltriebfahrzeuge auf Elektroantrieb umrüsten will. Dies geht aus einer schriftlichen Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Ministerium, Enak Ferlemann, auf eine entsprechende Anfrage des Bundestagsabgeordneten für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols, (beide CDU) hervor.

Pols, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist, freut sich über die Nachricht. „Das Bundesverkehrsministerium interessiert vor allem, wie mit relativ geringem finanziellem Aufwand positive Wirkungen in Hinblick auf die Verbesserung der verkehrlichen Situation sowie des Umwelt- und Klimaschutzes erreicht werden können. Es war vor allem dieser mögliche Pilotcharakter, der das Interesse des Ministeriums geweckt hat“, erklärt Pols.

Wie bekannt ist, will die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg (AVL) auf der Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Bleckede wieder täglichen Schienenpersonennahverkehr stattfinden lassen, wie es ihn dort bis zum Jahre 1977 gegeben hatte. Um Umweltbelastungen minimal zu halten, sollen nach Vorstellung der AVL ältere Nahverkehrstriebwagen vollständig auf akkuelektrischen Antrieb umgestellt werden.

Laut Pols habe das Bundesverkehrsministerium klargestellt, dass der Kauf und die Umrüstung der Triebfahrzeuge, die Energieversorgungsinfrastruktur sowie die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens Bestandteile einer Projektförderung sein könnten.

 

Gleichwohl gebe es eine entscheidende Bedingung. „Eine Projektförderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur kann jedoch nur unter der Voraussetzung erfolgen, dass ein regulärer und regelmäßiger Schienenpersonennahverkehr auf der Strecke durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und/oder den Landkreis Lüneburg im Nachgang dauerhaft gewährleistet ist. Eine Finanzierung der Umrüstung der Triebfahrzeuge nur für touristische Verkehre ist dagegen nicht möglich“, zitiert Pols aus dem Antwortschreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs.

Vor diesem Hintergrund appelliert Pols an das Land und den Landkreis, die Reaktivierung der Bahnstrecke wohlwollend zu prüfen. „Die positive Nachricht aus Berlin eröffnet eine Perspektive für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr im nördlichen Teil unseres Landkreises. Ein entsprechendes Gutachten zur Reaktivierung der Bahnstrecke, welches der Landkreis demnächst in Auftrag geben will, kann ich vor diesem Hintergrund nur begrüßen“, so Pols. Zudem werde er mit dem Land sowie dem Landkreis das Gespräch suchen. Dabei werde er sich eng mit dem AVL abstimmen.

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