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Klares Bekenntnis der Bahn zum Interregio-Express

20. November 2020 - Berlin

„Klares Bekenntnis der Bahn zum Interregio-Express“

Eckhard Pols MdB organisiert Runden Tisch „Die Zukunft des IRE Hamburg – Berlin“ mit weiteren Bundestagsabgeordneten und der DB AG

Berlin Die Deutsche Bahn (DB) AG hat sich beim digitalen Runden Tisch des CDU-Bundestagsabgeordneten für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols, am Dienstag (17.11.20) zum Erhalt des Interregio-Express (IRE) von Hamburg nach Berlin über Lüneburg, Uelzen, Salzwedel und Stendal bekannt. „Ausdrücklich haben die beiden DB-Konzernbevollmächtigten für Hamburg und Schleswig-Holstein sowie Bremen und Niedersachsen, Manuela Herbort, und für die Bahnregion Südost, Martin Walden, betont, dass die Bahn den IRE im nächsten Jahr wieder fahren lassen wolle, sobald es die Rahmenbedingungen ermöglichen“, erklärt Pols.

Der Abgeordnete Eckhard Pols, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist, freut sich über die Aussage: „Hierbei handelt es sich um genau das klare Bekenntnis, auf das all die Menschen gewartet haben, die sich um den Erhalt der Bahnstrecke Sorgen machen. Laut Bahn soll die Corona-Pandemie nicht dazu führen, dass der IRE klammheimlich eingestellt wird.“

Auf der Internetseite des DB-Konzerns lässt sich nachlesen, dass die IRE-Züge aus betrieblichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie „bis voraussichtlich 31. März 2021“ ausfallen. Pols: „Da das Ende der Pandemie aber noch nicht absehbar ist, beabsichtigt die Bahn nach eigener Aussage vom Runden Tisch, genauer gesagt, eine Wiederaufnahme für die Zeit von März bis Ende Oktober 2021. Der lange Zeitraum komme dadurch zustande, dass Bauarbeiten auf der Strecke geplant sind, die der Konzern noch abwarten wolle. Die Bahn beabsichtige, eine Situation zu vermeiden, in der der IRE für wenige Wochen wieder fährt, dann allerdings erneut nicht verkehren kann, dann wegen Bauarbeiten. Erklärtes Ziel der Bahn ist eine langfristig verlässliche Zugverbindung, die auch als solche von den Menschen wahrgenommen wird.“

Darüber hinaus habe die Bahn überzeugend darlegen können, dass die Nachfrage nach dem IRE auf der Strecke Hamburg-Berlin während der Corona-Pandemie zu gering ist, um eine kostendeckende Finanzierung der Verbindung zu gewährleisten. Beim IRE handle es sich laut den Bahn-Vertretern um ein „eigenwirtschaftliches Angebot der DB AG“. Daher habe man sich konzernintern entschieden, in der Pandemiezeit mit niedrigen Passagierzahlen vorrangig die von den Ländern bestellten Nahverkehre sicherzustellen.

Neben den DB-Konzernbevollmächtigten Manuela Herbort und Martin Walden zuzüglich Mitarbeiter sowie dem Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols haben auch dessen Fraktionskollegen Christoph de Vries (Hamburg) und Eckhard Gnodtke (Salzwedel und Stendal) sowie eine Verkehrsreferentin in Vertretung für Christoph Ploß, der Landesvorsitzender der CDU Hamburg und Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages ist, teilgenommen.

Der Organisator des Runden Tisches, Eckhard Pols, zieht ein positives Fazit: „Bei der Veranstaltung kam es zu einem klärenden Gespräch von so gut wie allen CDU-Bundestagsabgeordneten der betroffenen Wahlkreise mit der DB AG. Bei allen Teilnehmern kann ich mich daher nur bedanken. Dennoch bleibt es wachsam zu bleiben.“

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