Return to site

„Krankenhäuser in Niedersachsen bekommen mehr Geld“

8. Juli 2019 - Berlin/Dannenberg

8. Juli 2019

Eckhard Pols MdB: „Krankenhäuser in Niedersachsen bekommen mehr Geld“

Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg wird gefördert

Berlin/Dannenberg Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen sind eine wichtige Anlaufstelle für Patienten und werden ab nächstem Jahr mit zusätzlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung in ländlichen Regionen unterstützt. Zu den etwa 120 bundesweit geförderten Krankenhäusern gehört auch die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg.

„Ein Krankenhaus vor Ort ist für viele Bürger ein Stück Heimat. Es gibt ihnen Geborgenheit und Sicherheit. Gerade in gesundheitlichen Notlagen braucht es eine schnell erreichbare Versorgung vor Ort. Daher werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen, zu denen es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt, künftig pauschal mit 400.000 Euro im Jahr bezuschusst. Das ist unbürokratische, konkrete und wirksame Hilfe für uns vor Ort und für den ländlichen Raum“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols.

Hierfür stellen die Krankenkassen 50 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zur Verfügung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich nun auf eine Liste der Krankenhäuser verständigt, die die Förderung erstmals ab kommendem Jahr erhalten können.

Die Liste der betreffenden Krankenhäuser wird jährlich aktualisiert. „Als Grundlage für die Förderung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden - unter anderem eine geringe Bevölkerungsdichte im Einzugsgebiet sowie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe“, erläutert Pols.

Hintergrund

Mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wurde die Finanzierung von Krankenhäusern neu aufgestellt. Ab dem Jahr 2020 erfolgt die Finanzierung der Kosten des einzelnen Krankenhauses für die Pflege am Bett durch ein eigenes Pflegebudget. Damit wird sichergestellt, dass die in den Krankenhäusern anfallenden Pflegepersonalkosten vollständig von den Kostenträgern finanziert werden. Da bislang die Mittel für Pflegepersonalkosten von den Krankenhäusern teilweise auch für andere Personalkosten genutzt wurden, werden ab 2020 rund 200 Millionen Euro in die Landesbasisfallwerte überführt. Mit weiteren 50 Millionen Euro werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung im ländlichen Raum ermöglicht.

Folgende Krankenhäuser aus Niedersachsen werden gefördert:

• Klinik Sulingen, Sulingen

• Hümmling Hospital Sögel, Sögel

• Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Rotenburg (Wümme)

• HELIOS Klinikum Uelzen, Uelzen

• OsteMed Klinik Bremervörde, Bremervörde

• Capio Elbe-Jeetzel-Klinik Dannenberg, Dannenberg

• HELIOS Klinikum Wittingen, Wittingen

• HELIOS Klink Herzberg/Osterode GmbH, Herzberg

• Heidekreis-Klinikum Krankenhaus, Soltau

• Krankenhaus Norderney, Norderney

8. Juli 2019

Eckhard Pols MdB: „Krankenhäuser in Niedersachsen bekommen mehr Geld“ Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg wird gefördert

Berlin/Dannenberg: Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen sind eine wichtige Anlaufstelle für Patienten und werden ab nächstem Jahr mit zusätzlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung in ländlichen Regionen unterstützt. Zu den etwa 120 bundesweit geförderten Krankenhäusern gehört auch die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg.

„Ein Krankenhaus vor Ort ist für viele Bürger ein Stück Heimat. Es gibt ihnen Geborgenheit und Sicherheit. Gerade in gesundheitlichen Notlagen braucht es eine schnell erreichbare Versorgung vor Ort. Daher werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen, zu denen es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt, künftig pauschal mit 400.000 Euro im Jahr bezuschusst. Das ist unbürokratische, konkrete und wirksame Hilfe für uns vor Ort und für den ländlichen Raum“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols.

Hierfür stellen die Krankenkassen 50 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zur Verfügung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich nun auf eine Liste der Krankenhäuser verständigt, die die Förderung erstmals ab kommendem Jahr erhalten können.

Die Liste der betreffenden Krankenhäuser wird jährlich aktualisiert. „Als Grundlage für die Förderung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden - unter anderem eine geringe Bevölkerungsdichte im Einzugsgebiet sowie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe“, erläutert Pols.

Hintergrund

Mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wurde die Finanzierung von Krankenhäusern neu aufgestellt. Ab dem Jahr 2020 erfolgt die Finanzierung der Kosten des einzelnen Krankenhauses für die Pflege am Bett durch ein eigenes Pflegebudget. Damit wird sichergestellt, dass die in den Krankenhäusern anfallenden Pflegepersonalkosten vollständig von den Kostenträgern finanziert werden. Da bislang die Mittel für Pflegepersonalkosten von den Krankenhäusern teilweise auch für andere Personalkosten genutzt wurden, werden ab 2020 rund 200 Millionen Euro in die Landesbasisfallwerte überführt. Mit weiteren 50 Millionen Euro werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung im ländlichen Raum ermöglicht.

Folgende Krankenhäuser aus Niedersachsen werden gefördert:

• Klinik Sulingen, Sulingen

• Hümmling Hospital Sögel, Sögel

• Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Rotenburg (Wümme)

• HELIOS Klinikum Uelzen, Uelzen

• OsteMed Klinik Bremervörde, Bremervörde

• Capio Elbe-Jeetzel-Klinik Dannenberg, Dannenberg

• HELIOS Klinikum Wittingen, Wittingen

• HELIOS Klink Herzberg/Osterode GmbH, Herzberg

• Heidekreis-Klinikum Krankenhaus, Soltau

• Krankenhaus Norderney, Norderney

All Posts
×

Almost done…

We just sent you an email. Please click the link in the email to confirm your subscription!

OK