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MdB Eckhard Pols zum Bahnausbauprojekt „Optimiertes Alpha-E mit Bremen“

17. Februar 2021 - Lüneburg

MdB Eckhard Pols zum Bahnausbauprojekt „Optimiertes Alpha-E mit Bremen“:

„Wir brauchen als Region jetzt eine klare einheitliche Position – und die Grünen müssen sich bekennen!“

Lüneburg Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols, kritisiert die Pläne der Deutschen Bahn (DB) AG für einen Ausbau der Bahnstrecke durch die Hansestadt Lüneburg bzw. für die enge Umfahrung der Stadt als „inakzeptabel“. Entsprechende Varianten hat die DB AG gestern in der „Gläsernen Werkstatt“ im Rahmen des Bahnprojekts „Optimiertes Alpha-E mit Bremen“ vorgestellt. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols:

"Die Planungen der Deutschen Bahn zeigen in aller Deutlichkeit, dass sowohl ein Ausbau der Bestandsstrecke quer durch die historische Hansestadt Lüneburg als auch die bestandsnahe Umfahrung Lüneburgs mit gravierenden Eingriffen in das Leben der Menschen, in das Stadtbild und in die Natur verbunden sind. Damit sind weder die eine noch die andere Variante zumutbar.

Umso wichtiger ist es, dass die Region jetzt endlich eine klare einheitliche Position zum Bahnprojekt einnimmt. Wir sitzen alle im gleichen Boot! Der Landkreis Lüneburg ist zu dicht besiedelt, als dass hier eine Bahntrasse ausgebaut oder gar neugebaut werden könnte.

In diesem Zusammenhang müssen sich die Grünen ehrlich machen und bekennen. Sie müssen sagen, ob sie immer noch für den Bestandsstreckenausbau bzw. die enge Umfahrung Lüneburgs sind. Die Zeit des Wegduckens und der Märchenerzählerei ist endgültig vorbei – es geht um ganz praktische Politik, in deren Mittelpunkt das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu stehen hat.

Sollte es zu einem Ausbau der Bestandsstrecke kommen, wird der Bahnhof abgerissen und neugebaut, der ZOB verlegt. Kurze Wege sind dann vorbei. Hinzu kämen vor allem noch die Mehrbelastungen für Wohngebiete. Der Stadtkern würde sich sichtbar verändern, der jahrelange Umbau den Charakter der Stadt indes massiv beeinträchtigen.

Auch die Umfahrung der Hansestadt Lüneburg ist eine Zumutung, für Mensch und Natur gleichermaßen. Wir reden hier faktisch über eine Neubautrasse, die von Radbruch westlich von Lüneburg durch den Grüngürtel führt. Wo sind die Grünen, die sich bisher so sehr für den Erhalt des Grüngürtels eingesetzt haben? Was ist deren Position? Sowohl die Trassenplanungen der Bahn als auch das Abtauchen der Grünen sind abenteuerlich und unverantwortlich!

Ich bekräftige meine Überzeugung, dass eine Bahnstrecke entlang der A 7 die beste Variante wäre – und zwar für Mensch und Natur. Ich fordere die Bahn eindringlich auf, nun endlich ernsthaft die A 7-Variante in ihre Überlegungen einzubeziehen.“

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