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MdB Pols positioniert sich zur IG BAU: „Wir setzen uns für die Stärkung des Meisterbriefs ein“

8. September 2017 Berlin

„Der Meisterbrief stellt eine elementare Säule der deutschen Volkswirtschaft dar. Das Handwerk weiter zu stärken und die Aufweichung des Meisterbriefes, wo dies europarechtlich geht, rückgängig zu machen, muss eine Hauptaufgabe der nächsten Bundesregierung sein. Dafür will ich mich persönlich stark machen“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols, als Reaktion auf den Aufruf der Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt an die Lüneburger Bundestagskandidaten, sich zum Meisterbrief zu bekennen.

Als Glasermeister sei er mit der Materie bestens vertraut und habe die Veränderungen im Handwerk auch während der letzten Jahre unmittelbar mitbekommen. Dabei sehe Eckhard Pols gerade die Handwerksnovelle von 2004 kritisch. „Mit der teilweisen Abschaffung des Meisterbriefs als Voraussetzung zum Führen eines Handwerksbetriebs sind erhebliche Veränderungen einhergegangen. Zwar können sich die Auftraggeber seither über ein größeres Angebot an Dienstleisterbetrieben freuen, mit den damit einhergehenden Preissenkungen ist allerdings oft auch eine schlechtere Qualität bei der erbrachten Arbeit zu beobachten. Leidtragende sind also neben Handwerksbetrieben vor allem auch die Verbraucher.“

Eckhard-Pols-Pressefoto-01

Die Meisterbetriebe in Deutschland würden für hohe Qualität, für verantwortungsvolles Unternehmertum, für Tradition, Zukunft und regionale Verbundenheit bürgen. „Meine Partei und ich setzen uns deshalb gezielt für die Stärkung des Meisterbriefs als qualifikationsgebundenen Berufszugang ein. Gerade wenn wir den Trend der vergangenen Jahre, ‚Master statt Meister‘, umkehren wollen, brauchen wir ein starkes Handwerk, mit Perspektiven und Sicherheit für die kommenden Generationen.“

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