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Mittel aus dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds

3. Dezember 2020 - Berlin

Pols MdB: „Aus dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds können noch Fördermittel abgerufen werden“

Berlin Im Deutsch-Französischen Bürgerfonds stünden für das Jahr 2020 noch rund 1,4 Millionen Euro an Fördermitteln für Projekte bereit, die den Austausch zwischen der deutschen und französischen Gesellschaft vertiefen. „Interessierte Projektträger haben also im laufenden Jahr weiter gute Chancen, eine Förderung von bis zu über 50.000 Euro bewilligt zu bekommen. Viele Städtepartnerschaften haben mit Unterstützung des Bürgerfonds bereits Online-Formate aufgelegt, um ihre Beziehungen auch in der Corona-Krise aufrechtzuerhalten. Dazu gehören Webinare, Online-Dinner, Foto- und Buchprojekte sowie Jubiläen per Videokonferenz“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols. Er bezieht sich dabei auf die konstituierende Sitzung des Beirates des Bürgerfonds am Dienstag (01.12.20), der eine Zwischenbilanz des Förderprojektes zog.

So habe der deutsch-französische Bürgerfonds im Jahre 2020 ein Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro, von denen zum 1. Dezember ungefähr 1 Million Euro, verteilt auf 105 Projekte, bewilligt worden sei. „Das Ergebnis kann sich angesichts der Widrigkeiten der Corona-Pandemie sehen lassen und zeigt, dass der Wunsch nach grenzüberschreitendem Austausch in der Gesellschaft stark verankert ist“, urteilt Pols und verweist auch darauf, dass der Bürgerfonds erst am 16. April 2020 gestartet ist.

Zwar sollen im kommenden Jahr wiederholt 2,4 Millionen Euro für den Fonds zur Verfügung stehen, ob die Förderchancen angesichts einer erhofften und zu erwartenden Normalisierung der Lebensumstände durch einen Covid-19-Impfstoff dann allerdings immer noch so gut sind wie jetzt, hält Pols für eher unwahrscheinlich. „Die Nachfrage nach den Fördermitteln wird vermutlich steigen, weshalb man die verbleibende Zeit in diesem Dezember zumindest nutzen sollte, um möglichst frühzeitig in die Projektplanung einzusteigen. Für das Jahr 2022 erhoffe ich mir, dass der Bürgerfonds, wie ursprünglich angedacht, dann auf 5 Millionen Euro angehoben wird, um alle förderfähigen Projektideen angemessen unterstützen zu können“, erklärt Pols weiter – unter anderem mit Blick auf die lebendigen Partnerschaften der Hansestadt Lüneburg mit der französischen Stadt Clamart und der Samtgemeinde Ostheide mit dem französischen Canton de Criquetot l’Esneval.

Um den besonderen Umständen der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen, liegt der Fokus des Bürgerfonds vorerst auf Online-Begegnungen. Antragsberechtigt sind Vereine und Bürgerinitiativen, Städtepartnerschaften und Stiftungen oder auch Akteure aus Sozialwirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Dienste eines lebendigen Europas. Der Bürgerfonds soll helfen, die deutsch-französische Freundschaft in der Breite der Bevölkerung erfahrbar zu machen.Förderschwerpunkte liegen auf Themen wie Umweltschutz, dem Dialog zwischen den Generationen, Gesundheit, Kultur, Menschenrechten, Sport und der Digitalisierung.

Der deutsch-französische Bürgerfonds ist ein Leuchtturmprojekt des Vertrages von Aachen, den Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron am 22. Januar 2019 zur weiteren Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft unterzeichnet haben. Der Fonds wird je zur Hälfte durch die Bundesregierung und die französischen Regierung finanziert.

Weitere Informationen etwa zur Projektberatung und Antragstellung sind im Internet unter buergerfonds.eu und telefonisch beim Bürgerfonds-Team unter 030 288 757 82 erhältlich.

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