Return to site

Wissenschaft und Studierende entlasten

22. April 2020 - Berlin

Pols MdB: „Wissenschaft und Studierende entlasten“

Berlin Hochschulen sind für das Bild einer Stadt prägend. „Dies gilt für viele Hochschulstandorte und vor allem auch für Lüneburg mit der Leuphana Universität“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols. Er unterstützt deshalb mit Nachdruck den Koalitionsantrag zur Stärkung von Wissenschaft und Studierenden in der Corona-Pandemie, der heute dem Deutschen Bundestag in erster Lesung vorgelegt wird.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen befristeten Arbeitsvertrag an einer staatlichen Hochschule haben, laufen Gefahr, wegen pandemiebedingter Schließungen von Laboren, Bibliotheken oder anderen Einrichtungen ihren Forschungsvorhaben, wenn überhaupt, nur eingeschränkt nachgehen zu können. „Dies kann den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wertvolle Zeit kosten, weshalb die Koalition gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek einen Ausgleich schaffen will“, erklärt Pols und verweist in diesem Zug auf die angekündigte Anhebung der Höchstbefristungsgrenzen um die Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen. „Zumindest die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Höchstbefristung erleiden so keinen Nachteil bei der Erreichung ihrer Ziele der Selbstqualifikation und damit bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung“, so Pols.

Inwieweit von entsprechenden Einschränkungen in Zukunft auch die Leuphana erfasst werde, bleibe jedoch abzuwarten. „Die Leuphana hat viele ihrer Angebote schon digitalisiert und ist damit deutlich weiter als zahlreiche andere Universitäten. Dies merkt man insbesondere auch an ihrem vollständig digitalisierten Lehrangebot“, lobt der CDU-Abgeordnete Eckhard Pols.

Des Weiteren sollen mit dem Koalitionsantrag Studierende finanziell entlastet werden. Beim BAföG sollen dafür die Einkünfte aus Erwerbstätigkeiten in nunmehr allen während der Pandemie systemrelevanten Bereichen (z. B. Lebensmittelbranche) vom anzurechnenden Einkommen ausgenommen werden. Die Regelung wird auf die Pandemie-Zeit beschränkt und bezieht sich auf Tätigkeiten, welche seit dem 1. März aufgenommen oder arbeitszeitlich aufgestockt worden sind. „Dies erachte ich als einen ersten guten Aufschlag zur Entlastung der Studierenden und kommt gleichzeitig den Bedürfnissen von Wirtschaft und Gesellschaft entgegen“, unterstreicht Pols, der ebenfalls weiteren Verbesserungen wie zinslosen Ausbildungsdarlehen offen gegenübersteht.

Mit dem Gesetz biete die Regierungskoalition Wissenschaft und Studierenden eine „wichtige Hilfestellung“, um auch in diesem Bereich möglichst unbeschadet durch die Krise zu kommen, so Pols.

All Posts
×

Almost done…

We just sent you an email. Please click the link in the email to confirm your subscription!

OK