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    Wahlkreis

    Alles Wichtige über unsere Heimat

  • Landkreis Lüchow-Dannenberg:

    Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ist der östlichste Landkreis Niedersachsens. Bei einer Fläche von ca. 1.220 km² hat Lüchow-Dannenberg ca. 51.000 Einwohner und ist damit der nach Einwohnerzahl kleinste Landkreis Deutschlands sowie der am dünnsten besiedelte Landkreis der alten Bundesländer.

    Rund 240 km² der Fläche Lüchow-Dannenbergs entfallen auf das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und 980 km² auf den Naturpark Elbhöhen-Wendland. Weiterhin befindet sich Lüchow-Dannenberg im so genannten Vierländereck von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen Anhalt. Im Westen grenzt Lüchow-Dannenberg an den Landkreis Uelzen, im Norden an die Elbe und damit an den Landkreis Lüneburg sowie an den mecklenburgisch-vorpommerschen Landkreis Ludwigslust, im Osten an den brandenburgischen Landkreis Prignitz und an den sachsen-anhaltischen Landkreis Stendal und nicht zuletzt im Süden an den Altmarkkreis Salzwedel.

    Wirtschaftliche Bedeutung haben das Mittelzentrum
    Lüchow sowie die Unterzentren Dannenberg und Hitzacker, in denen die meisten Betriebe ansässig sind und ca. 45 % der Gesamtbevölkerung des Landkreises wohnt und arbeitet.

    Die Stadt Dannenberg zeichnet sich durch seine gut gepflegten Bürgerhäuser aus. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, den alten Burgturm zu besichtigen, in dem sich heute das Museum im Waldemarturm befindet. Die Innenstadt Dannenbergs wurde von 1985 bis 2004 mithilfe des städtebaulichen Förderprogrammes des Bundes und des Landes Niedersachsen saniert.

    Das Wendland ist berühmt für seine weite Landschaft, Wälder und Wiesen, kleinen Dörfer mit schönen alten Fachwerkhäusern und die einzigartige Flusslandschaft Elbe.

    Der Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde im Jahr 2009 von der Bundesregierung zu einer der führenden und innovativsten Bioenergie-Regionen Deutschlands gewählt. Seit 2009 hat der Landkreis eine neue
    Akademie für Erneuerbare Energien, die Führungskräfte aus dem In- und Ausland auf eine der weltweit am stärksten wachsenden Zukunftsbranchen vorbereitet.

    Im Jahr 2009 erhielt der Landkreis Lüchow-Dannenberg für die Region Elbtalaue einen Zuschuss von 429.411 Euro aus dem EFRE-Förderprogramm der Europäischen Union über das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz. In dem Gebiet des
    Biosphärenreservats Elbtalaue wird laut Ministerium "der natürliche Reichtum des Landes den Menschen näher gebracht und erlebbar gemacht".

  • Die Deutsche Fachwerkstraße, die 1990 ins Leben gerufen wurde, erstreckt sich von der Elbmündung bis zum Bodensee. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg führt die Deutsche Fachwerkstraße von Bleckede über die denkmalgeschützten historischen Innenstädte von Hitzacker (Elbe) und Dannenberg nach Lüchow.

    Auch in kultureller Hinsicht hat der Landkreis Lüchow-Dannenberg einiges zu bieten. Eine kulturelle Veranstaltung von überregionaler Bedeutung sind beispielsweise die
    sommerlichen Musiktage Hitzacker. Sie finden jährlich neun Tage lang vom letzten Juli-Wochenende bis einschließlich erstes August-Wochenende in Hitzacker (Elbe) statt und zählen zu den traditionsreichsten und renommiertesten deutschen Musikfestivals. Das Festival bietet Kammermusik in einer großen stilistischen Bandbreite - vom Lautenlied bis zur Kammeroper, vom Solovortrag bis zum Kammerorchester, von der Musik des Mittelalters bis zur zeitgenössischen Musik.

    Mitten in der Natur und im Wendland liegt das
    Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln. Das Freilichtmuseum bietet Hintergrundinformationen, Bilder und Vorträge rund um das Leben im Rundlingsdorf. Das Motto des Museums ist "Aktiv erfahren und verstehen, wie die Urgroßeltern lebten". Das ganze Jahr hindurch werden Vorführungen und Mitmach-Aktionen angeboten. Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel bei der Flachsaussaat helfen oder im Backhaus knuspriges Brot und leckeren Kuchen backen.

    Ein Volksfest für die "tolle Knolle" ist der Dannenberger Kartoffelsonntag in Dannenberg. Künstler bieten den Besucherinnen und Besuchern kulinarische und andere Besonderheiten an. Das Volksfest zieht jedes Jahr eine Vielzahl von Menschen an, auch aus den angrenzenden Regionen, um bei leckerem Essen und musikalischer Unterhaltung mitzufeiern.

    Der Landkreis Lüchow-Dannenberg wird als Tourismusregion - vor allem im Bereich Wassertourismus - zunehmend attraktiver. Die Sportboothäfen Hitzacker und Neu Darchau bieten vielfältige Wasseraktivitäten wie geführte Bootstouren und Fahrten mit Ausflugsschiffen auf der Elbe an.

  • Landkreis Lüneburg:

    Der Landkreis Lüneburg liegt südlich von Hamburg zwischen dem Elbetal und der Lüneburger Heide. Er wird von der Elbe durchflossen, die das Amt Neuhaus und Teile Bleckedes vom restlichen Kreisgebiet trennt. Der Landkreis Lüneburg hat ca. 177.000 Einwohner und eine Fläche von 1.323,43 km². Durch die Nähe und günstige Verkehrsanbindung zu Hamburg ist der Landkreis Lüneburg bei Pendlern und Familien sehr beliebt. Am 8. April 2010 feierte der Landkreis sein 125-jähriges Bestehen.

    Herzstück und Mittelpunkt des Landkreises bildet die
    Hansestadt Lüneburg. Die über 1050 Jahre alte Salzstadt Lüneburg zählt zu den großen kulturellen Besonderheiten Nordostniedersachsens. Im Mittelalter wurde in der Lüneburger Saline Salz gesiedet, was Lüneburg den Titel der Salzstadt einbrachte und den damaligen Reichtum begründete.

    Eine weitere Attraktion Lüneburgs ist das
    Dreispartentheater mit eigenen Ensembles für Schauspiel, Musiktheater und Ballett. Das Theater Lüneburg wurde im Jahr 1946 als "Lüneburger Bühne" gegründet und bietet ein umfangreiches Repertoire von Schauspiel, Oper, Operette, Musical bis hin zu Ballettvorführungen. Ferner finden Kammerkonzerte, Sinfonie-Konzerte der Lüneburger Sinfoniker, Kinderkonzerte und Kinderopern statt.

    In der Hansestadt Lüneburg gibt es Museen von überregionaler Bedeutung. Im
    Deutschen Salzmuseum können Besucher mehr über die Geschichte Lüneburgs und die damalige Gewinnung von Salz erfahren. Darüber hinaus können Besucher auch das Sieden von Salz einmal selbst ausprobieren. Für diesen lebendigen Ansatz erhielt das Museum 1991 den Museumspreis des Europarates in Straßburg. Im Ostpreußischen Landesmuseum, welches vom Bund und vom Land Niedersachsen gefördert wird, können interessierte Besucher vielfältige Exponate anschauen, die die Geschichte und Kultur Ostpreußens darstellen.

    Wer nach Lüneburg kommt, dem fällt sofort das historische Stadtbild ins Auge. Ein Teil der Häuser in Lüneburg stammt noch aus dem Mittelalter und zeichnet sich durch seine besondere Architektur, die Backsteingotik, aus. Dazu zählt vor allem das
    Alte Rathaus, dessen ältesten Teile um 1230 entstanden und im Laufe der Zeit erweitert wurden. Die verschiedenen Epochen lassen sich anhand des Rathauses wiedererkennen. Aus der gotischen Zeit stammen die Gerichtslaube, der Fürstensaal, das Alte Archiv, die Kanzlei und die Bürgermeisterkammer.

    Das
    Kloster Lüne liegt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt und wurde bereits im Jahr 1172 gegründet. Das Benediktinerinnen-Kloster mit seinen wertvollen Kunstschätzen und Wandmalereien der vergangenen Jahrhunderte ist eine der ältesten Sehenswürdigkeiten in Lüneburg. Das Kloster steht unter der Aufsicht des Landes Niedersachsen und wird auch vom Land Niedersachsen gefördert.

  • Auch für junge Studentinnen und Studenten ist Lüneburg aufgrund der Leuphana Universität attraktiv. Das Studium an der Leuphana folgt einem deutschlandweit einmaligen, inzwischen mehrfach ausgezeichneten Studienmodell. In den vier Schwerpunkten Kultur, Nachhhaltigkeit, Unternehmertum und Bildung thematisiert die Leuphana Universität Lüneburg in Studium und Forschung die Zukunft gesellschaftlichen Engagements in der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Zur Stärkung des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes Lüneburg wurde mit dem Innovations-Inkubator ein EU-Großprojekt mit beachtlichem realisiert. Knapp 100 Millionen Euro flossen in die regionale Wirtschaftsentwicklung.

    Bekannt ist Lüneburg auch als Stadt der Rote Rosen“​, denn seit 2006 wird hier die beliebte ARD-Telenovela gedreht. Berühmter Drehort ist das Hotel Bergström, das mitten am romantischen Hafen in Lüneburg liegt.

    Der Landkreis Lüneburg liegt am Rande des
    Naturparks Lüneburger Heide, die die größte zusammenhängende Heidefläche Westeuropas zwischen Hamburg, Hannover und Bremen bildet. Die weitläufige Landschaft ist ideal für eine Radtour oder zum Wandern. Besucher können auch besondere Ausflüge machen, z. B. eine Kutschfahrt zum Wilseder Berg oder eine Tour mit einem Hirten und seinen Heidschnucken durch die Heide.

    Die Lüneburger Elbregion bildet zusammen mit der Elbregion in Lüchow-Dannenberg das
    Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Das UNESCO-Biosphärenreservat zeichnet sich durch seine große Tier- und Pflanzenvielfalt aus. Auf geführten Wanderungen durch das Biosphärenreservat erhalten Besucher tiefere Einblicke in die elbische Flora und Fauna.

    Ein traditionelles Fest im Landkreis Lüneburg ist das
    Heideblütenfest in Amelinghausen. Dieses alljährliche Fest findet im August in der Samtgemeinde Amelinghausen statt und bietet verschiedene Veranstaltungen rund um die Heide an. Höhepunkt dabei sind die Wahl zum Heidebock am Festdonnerstag und die Wahl zur Heidekönigin mit anschließendem Festumzug durch das Dorf am Sonntag.

    Eines der größten Doppelsenkrecht-Schiffshebewerke der Welt befindet sich in Scharnebeck. Das
    Schiffshebewerk Scharnebeck überwindet einen Höhenunterschied von 38 Metern und hebt Schiffe von der flachen Elbmarsch auf den Geestrücken der Lüneburger Heide.

  • Kontakt

  • In der Heimat:

    Stadtkoppel 16
    21337 Lüneburg
    Jörg Ahlfeld
    Mo-Fr: 9 bis 12 Uhr
    04131 7277741
  • Schützenstr. 2
    29439 Lüchow (Wendland)
    Erdmann Roloff
    Mo: 9 bis 12 Uhr
    Do: 12 bis 15 Uhr
    05841 961543
  • In Berlin:

    Deutscher Bundestag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    030 227 73880
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